Crystal World

Das Gemälde entstand, inspiriert von J. G. Ballard, „The Crystal World“, einem dystopischen SyFy Roman, in welchem ein Weltuntergangsszenario beschrieben wird, zumindest der Welt, wie wir sie kennen. Untergang ist vermutlich das falsche Wort, eher eine Veränderung des Lebens, wie wir es kennen.
Irgendwo in Afrika beginnen sich Pflanzen, Tiere, und dann auch Menschen zu kristallisieren. Die Verwandlung scheint das Leben nicht zu beenden, sondern unendlich zu verlangsamen. Es ist wie in einer Art Zwischenwelt, zwischen Leben, Tod und einem anderen Leben: eine andere Lebensform. Jene Personen, die sich bereits in kristalline Form umwandeln, scheinen dies hinzunehmen, nicht erschrocken zu sein, sondern in anderer, unendlich langsamer Zeit weiterzuleben. Dystopisch und faszinierend zugleich. Das, was in irgendeiner Gegend begann, verbreitet sich schlussendlich über die ganze Welt, so dass etwas Neues entsteht.
Wer das Bild genau betrachtet, kann nicht nur kristallisierte Pflanzen darin entdecken, sondern auch andere Lebensformen.

2026, Acryl, schwarzer Buntstift, 70 x 50 cm